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Alster Arcaden in Hamburg
Alster Arcaden in Hamburg

Der Verein

Ursprung und Gründung des Vereins

Der Verein entstand 1984 aus einer städtebaulichen Initiative der Gewerbetreibenden und Grundeigentümer der östlichen Innenstadt. Sie setzten sich das Ziel, die Attraktivität des Standortes durch Investitionen in die stadt-räumliche Gestalt und die funktionalen Nutzungszusammenhänge zu steigern und beauftragten sieben internationale Planungsbüros, gutachterliche Vorschläge für städtebauliche und gestalterische Qualitätsverbesserungen in der östlichen Innenstadt zu erarbeiten. Die – im wesentlichen übereinstimmenden – Empfehlungen der Gutachter wurden nach und nach umgesetzt und bildeten die Basis für die Rückgewinnung der herausragenden architektonischen Gestalt der Straßenräume Mönckebergstraße und Spitalerstraße. Für die Mitglieder des Trägerverbundes sind seitdem »Stadtentwicklung durch Eigeninitiative« und die Zusammenarbeit mit Politik und Verwaltung bewährte Praxis. Lange vor der allgemeinen Diskussion über neue Kooperationsformen und »Public Private Partnership« war der Trägerverbund seiner Zeit weit voraus und hat Projekte wie die Neugestaltung von Mönckebergstraße und Spitalerstraße und die fußläufige Anbindung des Hauptbahnhofs über den Glockengießerwall in die Spitalerstraße initiiert und deren Umsetzung begleitet.

Ziele des Vereins

Zweck des Vereins ist die Förderung der Attraktivität der Hamburger Innenstadt bei Planung, Neugestaltung und Umbau mit den Plangebieten Innenstadt und HafenCity. Dies soll insbesondere durch folgende Maßnahmen verwirklicht werden:
  • Vertretung der Interessen der Mitglieder gegenüber Politik und Verwaltung im Rahmen der Stadtentwicklungspolitik.
  • Konstruktiv-kritische Begleitung von Projekten der Stadtentwicklung.
  • Erstellung und Mitfinanzierung von Gutachten.
  • Mitwirkung und Veranstaltung von Kolloquien zu Themen der Innenstadtentwicklung
  • Anpassung und Fortschreibung des Gestaltungsrahmens Mönckebergstraße / Spitalerstraße.
  • Anregungen und Erarbeitung weiterer Gestaltungsrahmen.
  • Fördernde Mitwirkung bei der Durchführung von städtebaulichen und architektonischen Wettbewerben.

Räumliches Tätigkeitsfeld des Vereins

Veranlasst durch das Projekt HafenCity und die zu erwartenden Entwicklungen und Einflüsse auf die gesamte Hamburger Innenstadt wurde das Tätigkeitsfeld des Trägerverbundes entsprechend erweitert und umfasst nunmehr die gewachsene Innenstadt und das Gebiet der HafenCity.

Formalien

40 Jahre Trägerverbund

Der Trägerverbund Projekt Innenstadt e.V. wurde am 4. Dezember 1984 gegründet. Seitdem hat er sich gegenüber Politik und Verwaltung für die städtebauliche Entwicklung der Innenstadt eingesetzt. Bei seiner Gründung hat die damalige Baubehörde intensiv mitgewirkt. Darauf hat Frau Senatorin Karen Pein in Ihrem Grußwort im öffentlichen Teil der Mitgliederversammlung am 23. September 2024 erinnert. Sie hat dabei betont, dass die Zusammenarbeit bis heute immer intensiv und meistens sehr gut war. Die Umstände, die damals zur Gründung des Trägerverbunds führten, beleuchtet in einem im Dezember 2024 geführten Herr Günter Rudloff. Herr Rudloff war maßgeblich an der Gründung des Trägerverbunds beteiligt und hat dem Trägerverbund bis zum Jahr 2021 27 Jahre als stellvertretender Vorsitzender zur Verfügung gestanden. Der Blick zurück in die Gründungsphase lohnt sich, da es sehr interessant ist zu sehen, mit welchen Problemen die Innenstadt vor 40 Jahren zu kämpfen hatte. Manche der im Gespräch erwähnten Themen beschäftigen uns allerdings noch heute. Einen nicht unerheblichen Teil der 40 Jahre hat Herr Heinrich Grüter als Geschäftsführer des Trägerverbunds begleitet. Von 2006 bis zum Ende 2023 hat er sich für die Geschicke des Trägerverbunds und für die Fortentwicklung der Innenstadt eingesetzt. Am 18. November 2024 wurde Herr Grüter während einer Veranstaltung feierlich verabschiedet. Im Namen des Vorstands dankte der Vorsitzende des Trägerverbunds, Herr Jean Jaques de Chapeaurouge, ihm für seinen unermüdlichen Einsatz und Herr Volker Tschirch, Hauptgeschäftsführer des AGA Unternehmensverbands und Sprecher der Geschäftsführung von NORDHANDEL und ein langjähriger Weggefährte, hielt die Abschiedslaudatio.