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Blick über die Innenstadt
Blick über die Innenstadt

Wettbewerb »Cityhochhäuser«

Der Trägerverbund Projekt Innenstadt hatte bereits im Jahr 2005 einen städtebaulichen Ideenwettbewerb für den Standort der City-Hochhäuser ausgeschrieben. Ziel war es, Ideen für die architektonische und städtebauliche Neugestaltung des City-Hofs nach Abriss der City-Hochhäuser zu gewinnen. Das Preisgericht unter dem Vorsitz von Christoph Ingenhoven, Düsseldorf, hatte den 1. Preis zwei Hamburger Architektur-Studenten zuerkannt, die vorgeschlagen hatten, durch eine Blockbebauung entlang des Klosterwalls das Kontorhausviertel abzuschließen und die historische Stadtkante wieder erkennbar zu machen.
INTERDISZIPLINÄRER WETTBEWERB FÜR STUDENTEN UND ABSOLVENTEN

Der Trägerverbund fordert abseits aller Werturteile über die architektonische Qualität dieser Gebäude deren Beseitigung. Der Trägerverbund ist davon überzeugt, dass die Vorteile einer städtebaulichen Neuordnung des Areals der City-Hochhäuser mögliche Bedenken des Denkmalschutzes weit überwiegen.

Die Achse zwischen der östlichen City und der HafenCity über Lange Mühren, Johanniswall und Deichtorplatz ist die kürzeste Verbindung zwischen City und HafenCity. Ihr kommt für die Verknüpfung der beiden Stadtquartiere daher herausragende Bedeutung zu. Diese Verbindung wird zur Zeit nicht genutzt, weil die Strecke entlang der City-Hochhäuser geradezu unwirtlich ist. Um die Achse zu einer Lauflage zu machen, bedarf es an Stelle der 4 Hochhäuser einer geschlossenen Bebauung der westlichen Seite des Johanniswalls und attraktiver Erdgeschosszonen. Die innenliegende Passage der City-Hochhäuser ist funktionslos und ein Beispiel völliger Fehlplanung.

Die Schaffung von Wohnraum auf der durch eine Bebauung entlang des Klosterwalls lärmabgewandten Seite des Johanniswalls wäre eine wichtige Ergänzung des vorhandenen Wohnungsbestandes in der Altstädter Straße. Gemeinsam mit der Herstellung einer attraktiven Lauflage zwischen Mönckebergstraße und Deichtorplatz könnte ein urbanes Quartier entstehen. Zudem könnten unterirdische Stellplätze - zugänglich vom Klosterwall - geschaffen werden, um Burchardplatz und das Kontorhausviertel vom ruhenden Verkehr zu entlasten. Dies wäre ein Beitrag zur Aufwertung des Weltkulturerbes.

Der Trägerverbund appelliert an die Mitglieder der Hamburger Bürgerschaft, für einen Abriss der City-Hochhäuser zu votieren und damit den Weg freizumachen für die Herstellung eines attraktiven Quartiers und einer einladenden -kurzen - Verbindung zwischen östlicher Innenstadt und HafenCity.

Hamburg, d. 25. Februar 2016
Heinrich Grüter
Geschäftsführer

Gegenstand dieses städtebaulichen Ideenwettbewerbs war die bauliche und städtebauliche Neugestaltung des innerstädtischen Grundstücks der City-Hof Häuser in Hamburg unter Einbeziehung des direkten Umfeldes. Durch eine Neuordnung der städtebaulichen Situation und konkrete Bebauungsvorschläge wünscht der Trägerverbund eine Neuausrichtung des Standortes und eine Aktivierung der ungenutzten Potentiale zur Stärkung der gesamten Hamburger Innenstadt.

Das Grundstück, das eine wichtige städtebauliche Lage als Eingangssituation für die gewachsene Innenstadt und Scharnier für die Nachbarquartiere hat, weist derzeit im baulichen Bestand und im direkten Umfeld große Defizite auf.

Die Wettbewerbsteilnehmer waren gefordert Lösungsansätze anzubieten für

  • die Verkehrsführung,
  • ein Bebauungskonzept, das die Bezüge in die Nachbarquartiere Mönckebergstraße, Kontorhausviertel und HafenCity stärkt,
  • ein Nutzungskonzept für die Bebauung und
  • die Gestaltung der öffentlichen Räume.
  • Den ersten Preis erhielten die Hamburger Studenten Kim Kyung-Ae und Max Nalleweg mit ihrer Arbeit.

Städtebaulicher Ideen­wettbewerb für den Standort »City-Hoch­häuser« in Hamburg

Interdisziplinärer Wettbewerb für Studenten und Absolven­ten - Presse­mitteilung

Der Anfang ist gemacht:

Der Trägerverbund Projekt Innenstadt e.V. läutet die öffentliche Diskussion über die zukünftige Entwicklung des Standortes der City-Hof Häuser am Klosterwall in Hamburg ein. Am Freitag, den 21.10. fand die Preisgerichtssitzung zum städtebaulichen Ideenwettbewerb unter Studenten und Absolventen statt. Die renommierten Juryteilnehmer haben gemeinsam mit dem Preisgerichtsvorsitzenden, dem Düsseldorfer Architekten Christoph Ingenhoven, entschieden.

1. Preis: Entwurf von Kim Kyung-Ae und Max Nalleweg

Den ersten Preis erhielten die Hamburger Studenten Kim Kyung-Ae und Max Nalleweg mit ihrer Arbeit.

Aus der Begründung des Preisgerichtes:

»Die Arbeit überzeugt in ihrer konzeptionellen Herleitung bis hin zur architektonischen Ausformulierung. Die Idee der polygonalen Figuren wirkt auch zum Klosterwall hin stadträumlich stärkend, was auch einerseits durch die Höhenentwicklung und andererseits mit der profilierenden Stadtkante gestützt wird. Der Eingang ins Quartier im Norden, wie auch der südliche Abschluss unter Einbeziehung des bestehenden Gebäudes des Bauer Verlages dient geschickt, um den Fußgängerfluss vom Bahnhof zur Hafencity zu führen.«